Wir sind in die ExPad-Szene hineingerutscht in San Fernando, einer Kleinstadt im Nordwesten von Luzon. Nicht nur in unserem Resort sind wir ausschliesslich von Mischehen zwischen Philippinas und Europaern umgeben, sondern ueberall, wo wir Nicht-Philippinos treffen. Europaeische Touristen existieren hier kaum, schon gar nicht mit Kindern. Wir sind die absoluten Exoten und werden vielleicht gerade deshalb sehr herzlich empfangen. Die phlippinische Freundlichkeit, die Meerstimmung und der spannende Austausch mit den gemischten Paaren bestimmt unseren Alltag. So kommt es, dass wir am Heilig Abend mit Olivier und Ruedi und ihren Philippina-Frauen Fondue essen und Lia und Simea mit den huebschen Mischlings-Kindern im Swimming Pool um die Wette tauchen.
Auch in San Fernando ist die Philippino-Welt von diesem Kultur-Mix gepraegt, der uns seit unserer Ankunft auf den hiesiegen Inseln beschaeftigt: Eigenheiten gibt es wenig, alles wird nachgeahmt, meist in ziemlicher mieser Qualitaet. Das wichtigste Gut fuer den Binnenmarkt, wie auch fuer den Export sind tragischerweise Menschen, insbesondere Frauen. Jeder 8. Philippino arbeitet im Ausland, meist als Billig-Arbeitskraft. Mischehen und Sexgewerbe bilden einen Wirtschaftfaktor, der selbst in Asien wohl seinesgleichen sucht. Dazu kommt ein Bevoelkerungswachstum, das seit Jahren weltweit auf den vordersten Plaetzen liegt. Zu viel Menschen, zu wenig Arbeit, zu wenig Geld, ein fehlender Staat und fehlende Verwurzelung.
Keine Kommentare:
Neue Kommentare sind nicht zulässig.